Sonntag, 13. Januar 2019

Woche 6

Diese Woche kam mich meine Freundin besuchen und wir reisten zusammen an ein paar Orte. Als sie am 30. Dezember am Flughafen Ben Gurion ankam, reisten wir direkt mit dem Zug nach Akkon um uns dort einige der Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Den Silvesternachmittag und -abend verbrachten wir in Tel Aviv-Jaffa.
Im neuen Jahr reisten wir sogleich nach Jerusalem, wo wir bis Freitag, 04. Januar, waren. In Jerusalem bewegten wir uns viel in der Altstadt und haben uns das Israel Museum angesehen. Einen halben Tag verbrachten wir auch in der Westbank in Bethlehem, um auch von dort noch einen kurzen Eindruck zu haben und uns die Geburtskirche anzuschauen.
Samstags reiste meine Freundin dann wieder zurück in die Schweiz und ich zurück nach Tabgha.

Sonntag, 6. Januar 2019

Woche 5

Am 24. haben wir am Vormittag noch im Beit Noah gearbeitet und am Nachmittag sind wir mit Kaffee und Keksen (ich glaube 17 Sorten) in die Feiertage gestartet. Am Abend des 24. Dezembers um 23:30 haben wir dann die Christmette gefeiert. Am 25. feierten wir dann eine Weihnachtsmesse und zu Mittag hatten wir ein grosses Weihnachtsessen.
Am 26. machten wir einen Ausflug mit den Mönchen, den Volontären und der Familie einer der Volontäre, nach Rosh Hanikra. Am Abend assen wir sehr gut im Pilgerhaus in Tabgha. Den Rest der Woche haben wir weiter im Beit Noah die Wände gestrichen.

Montag, 31. Dezember 2018

Woche 4

Woche 4
Diese Woche habe ich Kerzen gebohrt um sie auf Dorne von Ständern stecken zu können. Ich habe die Böden des Klosters mit einer Putzmaschine gereinigt und den Volontären beim neu streichen vom Beit Noah geholfen. Ende Woche haben wir dann Christbäume in der Kirche und dem Refektorium aufgestellt.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Woche 3

Die letzte Woche ist rasch vorüber gegangen. Ich habe fast die ganze Woche Büsche geschnitten und bei schlechten Wetter Fenster geputzt. Um dann die ganzen Zweige der Büsche wegzubringen, hat man mir noch einen Crashkurs für den kleinen Traktor gegeben, welcher von den Volontären häufig benutzt wird. Wie in Tabgha zu dieser Zeit üblich, werden auch fleissig Weichnatskekse gebacken, wobei ich auch helfe. Ende Woche waren noch ein paar Mönche aus der Dormitio Abtei hier bei uns. Und als sie am Freitag zurück nach Jerusalem fuhren, konnte ich sie begleiten. Ich habe das Wochenende in Jerusalem verbracht und habe mir Zeit genommen durch die Altstadt zu schlendern und den Ölberg zu besuchen.



Mittwoch, 19. Dezember 2018

Woche 2

Am Samstag 01. Dezember bin ich Israel angekommen. Noch in der Luft konnte ich schon sehen, wie satt Grün das Land an mancher Stelle war. Denn im Winter, welchen ich hier verbringe, ist Regenzeit in welcher sich die Pflanzen sehr erholen. Am Flughafen wurde ich schon erwartet, was mir die Reise ins knapp zwei Autostunden entfernte Tabgha sehr erleichterte und schon ein Willkommensgefühl gab. Es ist mir hier vergönnt in  der (2012 erbauten) Klausur des Priorates Tabgha zu Wohnen. In diesen schönen Bereich kommen sonst nur Mönche. Ich lebe hier mit drei Mönchen und angrenzend Wohnenden Volontären, die Hauptsächlich in der Begegnungsstätte Beit Noah arbeiten, sowie weiteren Beschäftigten und Gästen, mit denen ich aber weniger zu tun habe.
Essen, tue ich bis auf Auf einzelne Mahlzeiten, immer schweigend mit den Mönchen.

hier ein paar Bilder vom Gelände






In dieser ersten Woche hier musste ich mich erstmal ein wenig einleben. Ich habe alle Gebetszeiten mal besucht und das Grundstück etwas kennen gelernt, sowie mit den Volontären Freundschaft geschlossen  und versucht einen Tagesrhythmus zu kriegen.
Für meine Garten und Putzarbeiten, welche meine Aufgaben hier dominieren, verlasse ich das schöne Grundstück nicht. Aber ich war Donnerstags bereits mit zwei der anderen Volontären mit dem Bus in eine Ortschaft nördlich gefahren um ein paar Dinge zu besorgen und Schawarma zu essen.
Übers Wochenende kamen noch andere Volontäre anderer Einsatzorte und Organisationen für ein Adventswochenende her, was ein volles Programm und viel Gesellschaft mit sich brachte.
Für nächste Woche habe ich vor einen geplanten einen Rhythmus für Gebet, Arbeit, Freizeit und Schlaf einzuhalten, was mir bis anhin nochnicht gelungen ist. :)
Ich fühle mich hier sehr wohl und kann die Leute wie auch die Gegend gut Leiden. So habe ich nun Freude an der Zeit hier und werde bald wieder von meinen Erfahrungen und er Erlebnissen schreiben.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Woche 1

Am Montag 26. November bin ich in eine Einführungswoche zum Mönchstum im Klostereinsiedeln gestartet. Ich bin einer von drei jungen Männern, die für die nächsten sechs Monate in Verschiedenen Klöster leben werden.
Jeden Vormittag haben wir ein zentrales Thema des Klosteralltags vorgestellt bekommen und hatten jeweils einen regen Austausch darüber, sowie ein zwei kleine Führungen durch welche wir das Kloster besser kennen lernten. Für mich waren diese fünf kleinen Theorieblöcke besonders spannend, da ich vieles von den Freikirchen anders kenne.
An den Nachmittagen haben wir einen der Pater unterstützt seine Doktorarbeit für die Publikation vorzubereiten, indem wir eine aktuelle Version mit einem Testdruck verglichen und korrigierten.
Frühstück haben wir später als die Mönche und in einem anderen Raum gegessen.
Das Mittagessen und das Abendessen hatten wir schweigend zusammen mit den Mönchen.
Wir haben in dieser ersten Woche täglich an vier Gebetszeiten und der Messe teilgenommen, wodurch sich ein stark strukturierter und umfangreicher Tagesablauf ergab.
Nach dem Nachtessen haben wir drei in alten schönen Räumen des Gästebereichs immer interessante Gespräche über Gott und die Welt gehabt.
Voll Vorfreude auf wärmeres Wetter trat ich am Samstag morgen meine Reise nach Tabgha am See Genezareth in Israel an.
Ich werde dort bis ende Februar im Kloster sein und von ende Februar bis ende Mai in einem Kloster in England. Mit einer Woche Unterbruch in Einsiedeln und einer weiteren Woche Einsiedeln zum Schluss meiner Klosterzeit.
Falls ihr jetzt etwas verwirrt seid und noch nicht alles Sinn ergibt, (Inhaltlich wie Sprachlich) geht es euch ähnlich wie mir.
Ich hoffe bald wieder was zu schreiben.
Micha



Ich

Für alle die diesen Blog lesen und mich nicht kennen zuerst noch etwas mehr über mich. Ich komme aus Baselland in der Schweiz, bin 21 Jahre alt, gelernter Mechaniker und habe ein Jahr Zivildienst in einem Krankenhaus geleistet, anstatt ins Militär zu gehen.
Ich bin evangelisch und hatte bis her kaum Kontakt mit praktizierenden Katholiken.